Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. (DGKS)

Die Deutsche Gesellschaft für Kulturgutschutz e.V. (DGKS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1993 den Belangen des Kulturgutschutzes in Krisen-, Katastrophen- und Notsituationen verschrieben hat.

Die Vereinsmitglieder teilen miteinander die Ansicht, dass der Kulturgutschutz  -  ebenso wie beispielsweise der Minderheitenschutz und der Umweltschutz  -  keine ausschließliche Angelegenheit des Staates darstellt, sondern des ehrenamtlichen Engagements bedarf. Dies hat beispielsweise die Flutkatastrophe in Dresden 2002 gezeigt, der Brand der Amalienbibliothek in Weimar 2004 und der Einsturz des Stadtarchivs Köln 2009.

Die absichtliche Zerstörung von Weltkulturerbe in Mali und die Schäden, die der bewaffnete Konflikt in Syrien anrichtet, machen zudem die Notwendigkeit internationalen Engagements für den Kulturgutschutz deutlich.

Als schützenswert gilt der DGKS der "nationale und internationale Kunst- und Kulturreichtum aus allen Kreisen der Bevölkerung", wie es 1996 in der Satzung formuliert wurde. Der Verein ist parteipolitisch neutral und vertritt den Grundsatz weltanschaulicher und religiöser Toleranz. Die Gesellschaft ist Mitglied der Internationalen Liga nationaler Gesellschaften für Kulturgüterschutz.

Der Schutz von Kulturgut geht uns alle an. Neue Mitglieder sind daher herzlich willkommen!

Der Vorstand